Flower Label Programm" (FLP)

Das "Flower Label Programm" (FLP) wurde 1998 von den Interessenverbänden des Blumenhandels, dem Blumengroß- und Importhandelsverband (BGI), dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF) sowie der Menschenrechtsorganisation FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk), dem evangelischen Hilfswerk "Brot für die Welt, dem Kinderhilfswerk "terre des hommes" und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ins Leben gerufen. Das Programm entwickelt Leitlinien für eine menschenwürdige und umweltschonende Blumenproduktion, umfasst soziale und ökologische Standards und überwacht deren Einhaltung in der internationalen Blumenproduktion. Das kreisförmige Logo mit dem Schriftzug "Blumen aus menschen- und umweltschonender Produktion" verdeutlicht die Zielsetzung des Programms. Inzwischen gibt es mehr als 50 Blumenfarmen in Ecuador, Kolumbien, Kenia, Simbabwe, Südafrika und Tansania, die Mitglieder im Flower Label Programm sind. Hierzulande bieten mehr als 700 Blumenfachgeschäfte FLP-Blumen an. Blumen mit dem FLP-Siegel dürfen nur von Farmen angeboten werden, die sich neben der Einhaltung der von der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vorgegebenen Arbeitsrechte zur Erfüllung folgender Standards verpflichten:
- Gewerkschaftsfreiheit
- Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit
- Festverträge und überdurchschnittliche Sozialleistungen
- Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit
- Verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen
- Verbot hochgiftiger Pflanzenmittel
Kontakt
FLP Office
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50678 Köln
Tel.: ++49 - (0)221 – 340 66 45
Fax: ++49 - (0)221 – 340 69 68
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