Von der Kampagne zum fairen Handel(n)
Kurz bis mittelfristig sollen die Produkte des fairen Handels aus ihrem “Nischendasein” heraus- und über die Regale der Supermärkte in die Einkaufskörbe möglichst vieler Kund/innen geführt werden. Hierzu sind groß angelegte Werbekampagnen notwendig, wie sie z.B. auf der Fairen Woche von Karstadt im November 2004 oder im Rahmen von Fußballspielen des BVB im Mai 2004 geplant sind. Die nun gestartete Werbekampagne und Aktionen können hierbei nur der erste, initiierende Schritt zu einer eigenständigen, selbsttragenden Vermarktung der fairen Produkte sein.
Ziel der Aktionen und der Akteure ist es in den Jahren 2004 - 2006 tragfähige Kooperationen und Netzwerke zu schaffen, die dauerhaft das Thema des Fairen Handels einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Hierzu können auch Großveranstaltungen wie die Teilnahme Dortmunds an der Fußball Weltmeisterschaft 2006 genutzt werden. Im Zusammenhang mit der Fußball WM 2006 wird sich Dortmund als Hauptstadt des fairen Handels z.B. dafür einsetzen, dass verstärkt fair gehandelte Fußbälle ins Spiel gebracht werden. Erste Gespräche mit TransFair, Karstadt, dem BVB 09 Borussia Dortmund laufen bereits.
Zur Vorbereitung der Kampagne und der zahlreichen gemeinsamen Aktionen finden diverse Abstimmungsgespräche statt. Hierbei bilden sich völlig neue Allianzen. So hat z.B. Karstadt, Initiiert durch die Kampagne, in einer Kooperation mit dem Goethe Gymnasium mit gutem Erfolg die Vermarktung des Dortmund Kaffees im Rahmen der Kampagne “Der Pott kocht fair” übernommen.
Diese neuen Kooperationen müssen aufgenommen, unterstützt und verbreitert werden, dann ist Dortmund auf einem guten Weg den Titel als Hauptstadt des fairen Handels 2005 zu verteidigen.


